← Zurück zum Blog

Landing Pages erstellen: In 5 Schritten zur ersten Seite

19. August 2026
Landing Pages erstellen: In 5 Schritten zur ersten Seite

Sie können noch heute eine funktionierende Landing Page erstellen, ganz ohne Programmierkenntnisse. Der schnellste Weg: Starten Sie mit einer fertigen Vorlage statt mit einer leeren Seite. Drei Dinge machen den Unterschied zwischen einer Seite, die nur hübsch aussieht, und einer, die tatsächlich Leads bringt: ein sauberer Vorlagen-Workflow, eine funktionierende Formularintegration und eingebautes Tracking, damit Sie sehen, was ankommt. Jotform generiert eine erste Version per KI in etwa 30 bis 60 Sekunden, die meisten Nutzer haben eine veröffentlichungsreife Seite nach 5 bis 10 Minuten fertig. Genau darum geht es in diesem Leitfaden: von der leeren Idee zur ersten messbaren Landing Page.

Wichtige Erkenntnisse

Eine funktionierende Landing Page entsteht am schnellsten aus einer Vorlage, einem klaren Ziel und einem Formular, das Leads direkt weiterverarbeitet.

ThemaDetails
Ein Ziel pro SeiteDefinieren Sie vor dem Bauen ein einziges Ziel und ein einziges Angebot.
Vorlage statt leerer SeiteVorlagen sparen Zeit und erzwingen eine sinnvolle Struktur aus Headline, Nutzen und CTA.
Formular richtig anbindenLeads sollten automatisch ins CRM fließen, nicht in eine vergessene Tabelle.
Rechtliches nicht vergessenDatenschutzerklärung und Impressum gehören sichtbar auf jede Landing Page mit Formular.
All-in-One spart ZeitFunnel-Tunnel vereint Vorlagen, Formulare, Automatisierung und Analyse in einer Oberfläche.

Inhaltsverzeichnis

Praktischer 5-Schritte-Workflow für Ihre Landing Page

Landing Pages erstellen klingt nach einem großen Projekt. Ist es aber nicht, wenn Sie sich an eine feste Reihenfolge halten. Fünf Schritte reichen, um vom leeren Blatt zur veröffentlichten Seite zu kommen.

  1. Ziel und Angebot festlegen. Formulieren Sie ein einziges Ziel in einem Satz, etwa „Interessenten sollen sich für die kostenlose Demo anmelden“. Ein Angebot pro Seite, nicht drei.
  2. Vorlage wählen. Es gibt drei gängige Landingpage-Typen: die Lead-Capture-Seite mit Formular, die Klick-durch-Seite mit einem einzigen Button zum Shop oder Kalender, und die lange Verkaufsseite mit mehreren Nutzenblöcken. Wählen Sie die Vorlage, die zu Ihrem Ziel aus Schritt eins passt.
  3. Inhalte einsetzen. Headline, ein bis drei Nutzenargumente, ein sichtbarer Call-to-Action und die Formularfelder, die Sie wirklich brauchen. Name und E-Mail reichen fast immer.
  4. Veröffentlichen. Domain verknüpfen oder eine kostenlose Subdomain nutzen, dann die Seite live schalten und selbst einmal durchklicken, als wären Sie ein fremder Besucher.
  5. Messen und verbessern. Grundkennzahlen wie Seitenaufrufe, Formular-Absendungen und Absprungrate beobachten, danach eine erste A/B-Idee testen, etwa eine andere Headline.

Die Reihenfolge ist wichtig, weil jeder Schritt den nächsten vorbereitet. Wer bei Schritt zwei anfängt, ohne Schritt eins geklärt zu haben, baut oft eine hübsche Seite ohne klare Botschaft.

Profi-Tipp: Schreiben Sie Ihr Ziel aus Schritt eins auf ein Post-it und kleben Sie es an den Bildschirmrand, während Sie die Seite bauen. Jedes Element, das nicht auf dieses Ziel einzahlt, fliegt raus.

Was Sie für einen reibungslosen Start brauchen:

  • Ein klares Ziel und ein einziges Angebot
  • Eine Bild- oder Grafikdatei für die Headline-Sektion
  • Zwei bis drei kurze Nutzenargumente in einfachen Sätzen
  • Eine E-Mail-Adresse oder ein CRM-Ziel für eingehende Formulardaten

Wie finden Sie das richtige Landing-Page-Tool ohne Technikwissen?

Die Auswahl an Werkzeugen ist groß, aber nur wenige Kriterien entscheiden wirklich, ob ein Tool zu Ihnen passt. Bedienbarkeit steht an erster Stelle: Können Sie Text und Bilder per Drag-and-Drop verschieben, ohne eine Anleitung zu lesen? Dann kommen Vorlagen, Formular- und CRM-Integration, Hosting, Analytics und der Preis.

Stellen Sie sich vor jeder Entscheidung diese Fragen:

  • Brauche ich eine eigene Domain, oder reicht eine kostenlose Subdomain zum Start?
  • Muss das Formular direkt in mein CRM oder meine Kontaktliste schreiben, oder reicht vorerst eine E-Mail-Benachrichtigung?
  • Will ich später mehrere Seiten und eine automatische Follow-up-Mail, oder bleibt es bei einer einzelnen Seite?
  • Ist mir eingebautes Tracking wichtig, oder verbinde ich später ein externes Analytics-Tool?

Eine einfache Vorlage reicht völlig, wenn Sie nur eine Seite für eine kurze Aktion brauchen, etwa eine Eventanmeldung oder einen einmaligen Rabattcode. Sobald Sie mehrere Kampagnen gleichzeitig fahren, Leads automatisch nachfassen und Termine direkt aus der Seite heraus buchen lassen wollen, wird eine All-in-One-Lösung sinnvoller als das Jonglieren mit drei getrennten Werkzeugen.

Drei Wege, eine Landing Page zu bauen: Von schnell bis komplett

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, eine Landing Page zu erstellen. Hier sind drei realistische Vorgehensweisen, vom schnellen Einzelprojekt bis zur dauerhaften Lösung.

Mini-Workflow A: Google Sites für die schnelle, kostenlose Seite

Google Sites eignet sich, wenn Sie in wenigen Minuten eine einfache, funktionale Seite brauchen und keine Kosten anfallen sollen.

  1. Neue Seite anlegen und eine der vorgefertigten Layout-Optionen auswählen.
  2. Headline-Textblock einfügen, zum Beispiel: „Jetzt kostenlose Beratung sichern“.
  3. Bild oder Video in den oberen Bereich der Seite ziehen.
  4. Google-Formular einbetten, das Name, E-Mail und eine Frage abfragt.
  5. Über „Veröffentlichen“ die Seite live schalten und Link teilen.

Der Haken: Design und Automatisierung sind begrenzt, Formulardaten landen in einer Google-Tabelle, die Sie manuell weiterverarbeiten müssen.

Mini-Workflow B: Ein Vorlagen-Builder mit Drag-and-Drop-Editor

Klassische Vorlagen-Baukästen wie sie Canva oder Adobe Express anbieten, funktionieren nach demselben Muster:

  1. Passende Vorlage aus der Galerie auswählen, gefiltert nach Zweck (Produkt, Event, Anmeldung).
  2. Farben und Schriftart an Ihre Marke anpassen, meist über ein Seitenmenü.
  3. Formularfeld einrichten, üblicherweise Name, E-Mail, optional Telefonnummer.
  4. CTA-Button-Text ändern auf etwas Konkretes wie „Vorlage herunterladen“.
  5. Seite veröffentlichen und Link direkt teilen oder eine Gratis-Domain nutzen.

Canva erlaubt laut eigener Beschreibung kostenlose Domains für einige Landing Pages, was für kleine Projekte oft ausreicht.

Mini-Workflow C: Funnel-Tunnel als All-in-One-Lösung

Bei Funnel-Tunnel läuft der Ablauf ähnlich einfach, nur dass Vorlage, Formular, Automatisierung und Hosting in einer Oberfläche zusammenkommen, statt über drei getrennte Tools verteilt zu sein.

  1. Vorlage aus der Bibliothek wählen, passend zum Ziel (Lead-Formular, Terminbuchung, Produktverkauf).
  2. Headline und Nutzenargumente direkt im Editor eintragen, zum Beispiel: „Starten Sie noch heute mit Ihrer ersten Kampagne“.
  3. Formular mit den Feldern konfigurieren, die Sie brauchen, die Daten landen automatisch im integrierten Kontaktmanagement.
  4. Automatisierung einrichten, etwa eine Bestätigungsmail direkt nach dem Absenden.
  5. Seite veröffentlichen, entweder über eine eigene Domain oder das integrierte Hosting.

Der Unterschied zu den ersten beiden Wegen: Ein neuer Lead landet nicht in einer losen Tabelle, sondern direkt im Kontaktsystem, wo Sie ihn weiterverfolgen können. Ein interner Leitfaden zur Vorlagennutzung beschreibt diesen Ablauf im Detail.

Profi-Tipp: Notieren Sie sich beim Testen jeder Vorlage, wo genau Screenshot-fähige Schritte liegen, etwa der Moment, in dem das Formular live geschaltet wird. Das hilft später beim internen Schulen neuer Mitarbeiter.

Design- und Text-Checkliste für Ihre Landing Page

Eine Landing Page, die konvertiert, braucht kein aufwendiges Design. Sie braucht Klarheit. Fünf Elemente entscheiden über Erfolg oder Misserfolg:

  • Eine Headline, die in fünf Sekunden verständlich ist
  • Zwei bis drei konkrete Nutzenargumente statt vager Werbesprache
  • Ein CTA-Button, der oben und unten auf der Seite sichtbar ist
  • Ein kurzer Social-Proof-Hinweis, etwa eine Kundenzahl oder Bewertung
  • Möglichst wenig oder gar keine Navigation, die vom Ziel ablenkt

Zwei Beispiele für Headline und CTA, die den Unterschied zwischen vage und konkret zeigen:

  • Vage: „Willkommen auf unserer Seite“ → Konkret: „Sparen Sie 3 Stunden pro Woche mit automatisierten Terminbuchungen“
  • Vage: „Mehr erfahren“ → Konkret: „Jetzt kostenlos testen“

Auf dem Smartphone entscheidet sich oft alles. Der CTA-Button muss ohne Scrollen sichtbar sein, Bilder dürfen die Ladezeit nicht ausbremsen, und Formularfelder sollten groß genug für Finger sein, nicht nur für einen Mauszeiger.

Profi-Tipp: Testen Sie Ihre fertige Seite einmal auf einem echten Smartphone mit mobilen Daten, nicht nur im Browser am Schreibtisch. Was auf dem großen Monitor gut aussieht, wirkt auf dem Handy oft überladen.

Eine Person testet draußen mit dem Smartphone eine Landingpage.

Formulare, Leads und einfaches Tracking einrichten

Ihr Formular ist wertlos, wenn niemand weiß, wohin die Daten fließen. Drei gängige Ziele: direkter E-Mail-Versand, eine CSV-Tabelle zum Export, oder eine CRM-Integration, die Kontakte automatisch anlegt. E-Mail ist am schnellsten eingerichtet, aber Sie müssen jeden Lead manuell weiterverarbeiten. Ein CRM spart diesen Schritt.

Beim Tracking reichen zu Beginn drei Kennzahlen: Seitenaufrufe, Formular-Absendungen und die daraus berechnete Conversion-Rate.

Vor dem Livegang lohnt sich diese kurze Checkliste:

  • Formular selbst einmal testweise ausfüllen und absenden
  • Bestätigungsnachricht oder Danke-Seite überprüfen
  • Datenschutzhinweis beim Formular sichtbar platzieren
  • Tracking-Code oder Analytics-Verbindung kontrollieren

Wie lange dauert es und was kostet eine Landing Page?

Eine erste Version mit fertiger Vorlage steht oft innerhalb einer Stunde bereit. Individuelle Anpassungen, eigene Texte und Feinschliff ziehen sich meist über ein bis drei Tage, je nachdem wie viel Content Sie noch schreiben müssen.

Preislich gibt es drei grobe Stufen:

  • Kostenlose Baukästen mit begrenzten Vorlagen und oft ohne eigene Domain
  • Günstige Einzeltools mit monatlicher Gebühr für mehr Vorlagen und eigene Domain
  • All-in-One-Abos, die Landing Page, Formular, CRM und Automatisierung bündeln

Ein bezahltes Abo lohnt sich, sobald Sie automatische Follow-ups, eine eigene Domain oder mehr Speicherplatz für Formulareinsendungen brauchen.

Typische Fehler beim Erstellen von Landing Pages

Die häufigsten Probleme sind schnell behoben, wenn man weiß, wonach man sucht.

  • Unklare Headline: Fehler → Fix: Konkreten Nutzen in einem Satz nennen statt allgemeiner Sätze.
  • Zu viele Optionen: Fehler → Fix: Navigation entfernen, nur einen CTA anbieten.
  • Langsame Ladezeit: Fehler → Fix: Bilder komprimieren, unnötige Skripte entfernen.
  • Kein Tracking: Fehler → Fix: Analytics vor dem Livegang einrichten, nicht danach.

Fünf-Punkte-Check vor der Veröffentlichung: Headline klar? CTA sichtbar? Formular getestet? Ladezeit unter drei Sekunden? Datenschutzhinweis vorhanden?

Warum funktionieren Landing Pages noch immer so gut?

Weil sie Besucher auf eine einzige Handlung lenken, statt sie wie eine normale Website mit zehn Menüpunkten abzulenken. Genau dieser Conversion-Fokus macht laut dem Funnel-Tunnel-Blog zur Rolle von Landingpages den Unterschied zu einer klassischen Unternehmensseite aus.

Zwei typische Einsätze zeigen das gut: Bei einem Produkt-Launch sammelt die Seite Vorbestellungen oder E-Mail-Adressen interessierter Käufer. Bei einer Webinar-Anmeldung entscheidet die Seite direkt über die Teilnehmerzahl. Für beide Fälle zählen dieselben drei Kennzahlen: Conversion-Rate zuerst, dann Cost-per-Lead, dann Absprungrate als Warnsignal für Probleme im Design.

Warum Funnel-Tunnel für kleine Unternehmen praktisch ist

Funnel-Tunnel bündelt Vorlagen, Formulare, Hosting, Automatisierungen und Analysewerkzeuge in einer einzigen Oberfläche, statt dass Sie fünf verschiedene Abos verwalten müssen.

  • Vorgefertigte Vorlagen für Landing Pages und komplette Funnels
  • Integrierte Online-Shops für den direkten Produktverkauf
  • Terminplanung, die Buchungen automatisch in den Kalender einträgt
  • Automatisierungen für Follow-up-Mails nach Formularabsendung
  • Analysewerkzeuge, um Conversion-Rate und Traffic-Quellen im Blick zu behalten

Das passt besonders zu Gründern, Selbstständigen und kleinen Teams, die keine Zeit haben, sich in fünf verschiedene Systeme einzuarbeiten und Daten manuell zwischen ihnen hin und her zu kopieren.

Landing Pages mit Ihrem CRM und Marketing verbinden

Eine Landing Page, die isoliert von Ihrem restlichen Marketing steht, verschenkt Potenzial. Ein Lead, der sich einträgt, sollte automatisch dort landen, wo Sie ihn weiterverarbeiten, nicht in einer vergessenen Tabelle.

Die gängigste Verbindung läuft über die Formulardaten: Statt nur eine Benachrichtigungsmail zu verschicken, schreibt das Formular den neuen Kontakt direkt in Ihr CRM oder Ihre Kontaktverwaltung. Von dort aus kann eine automatische E-Mail-Sequenz starten, die den Lead über mehrere Tage weiter informiert, ganz ohne dass Sie jede Nachricht einzeln verschicken.

Auch die Terminbuchung lässt sich einbinden. Statt einen separaten Kalenderlink zu verschicken, sitzt der Buchungskalender direkt auf der Landing Page, und ein gebuchter Termin landet automatisch im System als qualifizierter Lead. Das spart Ihnen den Schritt, Anfragen manuell zu sortieren.

Für Unternehmen, die bereits eine Leadgenerierung über mehrere Kanäle betreiben, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Workflows zur Leadverarbeitung, um zu klären, wo Landing Pages am besten andocken. Wichtig ist dabei weniger das einzelne Tool als die Frage, ob Daten reibungslos von der Seite ins CRM fließen, ohne dass jemand sie händisch überträgt.

Datenschutz und Impressum: Was Ihre Landing Page rechtlich braucht

Jede Landing Page, die personenbezogene Daten sammelt, also mindestens Name und E-Mail über ein Formular, unterliegt der Datenschutz-Grundverordnung, sofern Sie Besucher aus der Europäischen Union ansprechen. Das bedeutet konkret: Sie brauchen eine Datenschutzerklärung, die erklärt, welche Daten erhoben werden, wozu, und wie lange sie gespeichert bleiben.

Ein Link zur Datenschutzerklärung gehört direkt neben oder unter das Formular, nicht nur irgendwo im Footer versteckt. Bei Formularen mit Checkbox für Einwilligung sollte diese nicht vorausgewählt sein, denn eine aktive Zustimmung ist Pflicht, keine stillschweigende.

Ein Impressum ist für geschäftsmäßig betriebene Seiten in vielen europäischen Rechtsordnungen ebenfalls vorgeschrieben, unabhängig davon, ob die Seite ein eigenständiges Projekt ist oder Teil einer größeren Website. Es sollte Name, Anschrift und Kontaktmöglichkeit des Betreibers enthalten. Anbieter mit US-Sitz, die aber gezielt europäische Kunden ansprechen, sollten diese Anforderungen ernst nehmen und im Zweifel juristischen Rat einholen, da sich die genauen Pflichten je nach Zielmarkt und Unternehmensform unterscheiden.

Diese rechtlichen Punkte wirken am Anfang lästig, sind aber in den meisten Baukästen als fertige Textbausteine oder Vorlagenfelder bereits vorgesehen, sodass der Aufwand meist gering bleibt.

Datenschutz und Impressum: Was Ihre Landing Page rechtlich braucht — overview diagram

Ladezeiten und technische Performance verbessern

Eine langsame Landing Page kostet Sie Besucher, bevor diese überhaupt Ihre Headline gelesen haben. Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand die Seite wieder verlässt.

Der größte Hebel liegt fast immer bei Bildern. Ein unkomprimiertes Foto in voller Kameraauflösung kann mehrere Megabyte groß sein, während dieselbe Datei komprimiert oft unter 200 Kilobyte bleibt, ohne sichtbaren Qualitätsverlust. Die meisten Landing-Page-Baukästen komprimieren Bilder automatisch beim Hochladen, prüfen Sie das trotzdem einmal stichprobenartig.

Weitere schnelle Verbesserungen: Verzichten Sie auf eingebettete Videos, die automatisch starten, denn sie belasten die Ladezeit stark. Reduzieren Sie zusätzliche Skripte wie Chat-Widgets oder Tracking-Pixel auf das Nötigste, jedes einzelne verlangsamt den ersten Seitenaufbau. Nutzen Sie, wenn möglich, das integrierte Hosting Ihres Baukastens statt einer komplizierten externen Serveranbindung, denn integrierte Systeme sind meist bereits für schnelle Ladezeiten optimiert.

Ein einfacher Test vor der Veröffentlichung: Öffnen Sie die Seite über eine mobile Datenverbindung statt über WLAN. Wenn sie dort spürbar zäh lädt, werden Ihre Besucher es auch so empfinden, und viele springen ab, bevor die Seite überhaupt fertig geladen ist.

A/B-Tests ohne Technikwissen einfach umsetzen

Sie brauchen keinen Statistiker, um Ihre Landing Page zu verbessern. Ein A/B-Test bedeutet lediglich: Sie zeigen zwei Versionen einer Seite verschiedenen Besuchergruppen und schauen, welche mehr Conversions bringt.

Starten Sie mit nur einer Änderung pro Test, niemals mit mehreren gleichzeitig. Sonst wissen Sie am Ende nicht, welche Anpassung den Unterschied gemacht hat. Sinnvolle erste Testideen: eine andere Headline, eine andere Farbe für den CTA-Button, oder ein kürzeres Formular mit weniger Pflichtfeldern.

Die meisten modernen Baukästen bieten eine eingebaute A/B-Test-Funktion, bei der Sie einfach zwei Versionen anlegen und das Tool den Traffic automatisch aufteilt. Ohne eine solche Funktion reicht auch ein einfacherer Ansatz: Schalten Sie Version A zwei Wochen live, notieren Sie die Conversion-Rate, dann tauschen Sie gegen Version B und vergleichen erneut.

Wichtig ist, genügend Besucher zu sammeln, bevor Sie ein Ergebnis werten. Bei nur zwanzig Besuchern sagt ein einzelner zusätzlicher Lead wenig aus, das kann Zufall sein. Erst ab einigen hundert Besuchern pro Version wird ein Unterschied verlässlicher. Mehr zu den Grundlagen der Conversion-Optimierung finden Sie in einem eigenen Beitrag dazu.

Autorenmeinung: Kurzgefasste Praxisempfehlung

Aus der Arbeit mit Vorlagen und einfachen A/B-Tests zeigt sich immer wieder dasselbe Muster: Wer zu lange am Design feilt, verliert Zeit, die besser in echte Tests fließt. Starten Sie mit einer Vorlage und genau einer Testhypothese. Reicht das nicht mehr aus, etwa bei komplexeren Funnels, kann externe Unterstützung wie eine Marketingagentur sinnvoll sein.

Funnel-Tunnel jetzt kostenlos ausprobieren

Für alle drei Wege, die dieser Leitfaden beschrieben hat, Google Sites, klassische Vorlagen-Baukästen und die All-in-One-Lösung, gilt: Sie lösen jeweils nur einen Teil der Aufgabe. Funnel-Tunnel schließt die Lücke zwischen Landing Page und dem, was danach passiert, denn ein Lead landet nicht in einer losen Tabelle, sondern direkt im Kontaktmanagement, wo er automatisch weiterverarbeitet wird.

Funnel-tunnel

  • Schneller Start dank fertiger Vorlagen für Landing Pages und ganze Funnels
  • Formulare, die Kontakte automatisch ins integrierte Kundenmanagement schreiben
  • Automatisierungen, Terminbuchung und Analyse in einer Oberfläche statt in fünf getrennten Tools

Wenn Sie genug davon haben, Formulardaten manuell zwischen verschiedenen Programmen zu kopieren, testen Sie Funnel-Tunnel und bauen Sie Ihre erste Seite direkt mit Formular und Automatisierung im selben System. Wer den kompletten Aufbau lieber abgeben möchte, findet mit dem Done4You-Angebot eine Möglichkeit, die Einrichtung direkt übernehmen zu lassen.

Häufig gestellte Fragen

Welches ist die beste Seite, um kostenlos eine Landing Page zu erstellen? Es gibt nicht die eine beste Seite, sondern verschiedene passende Optionen je nach Bedarf. Für eine schnelle, kostenlose Einzelseite eignen sich Google Sites oder Vorlagen-Baukästen wie Canva. Wer Formulare direkt mit CRM und Automatisierung verbinden möchte, fährt mit einer All-in-One-Lösung wie Funnel-Tunnel besser.

Sind Landing Pages im Jahr 2026 noch relevant? Ja. Landing Pages fokussieren Besucher auf eine einzige Handlung, was klassische Websites mit ihrer breiten Navigation nicht leisten. Für Produkt-Launches, Webinar-Anmeldungen und Kampagnen bleiben sie eines der zuverlässigsten Werkzeuge zur Leadgewinnung.

Wie sehen gute Landing-Page-Beispiele aus? Ein gutes Beispiel hat eine klare Headline mit konkretem Nutzen, einen sichtbaren CTA-Button, kurze Formularfelder und einen kleinen Social-Proof-Hinweis. Weniger Ablenkung durch Navigation bedeutet meist eine höhere Conversion-Rate.

Was kostet es, eine Landing Page zu erstellen? Die Spanne reicht von kostenlos bei einfachen Baukästen mit begrenzten Vorlagen bis zu monatlichen Abos für All-in-One-Lösungen mit eigener Domain, Automatisierung und CRM-Anbindung. Der genaue Preis hängt davon ab, wie viele Funktionen Sie über die reine Seite hinaus brauchen.

Quellen

Empfehlung